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Foto: Marc O'Polo
 

 

FASHION TRENDS


Die Schuhtrends Frühjahr/Sommer 2016

Sportlich, hell, leicht. Die Schuhmode im Frühjahr/Sommer 2016 gibt sich entspannt. Sneaker und Slip-ons rennen in die nächste Runde. Den Hippie-Look ergänzen lässige Espadrilles und Clog-Variationen.

 

Die Farben                      

MODEUROP, der Fashion Pool im DSI, definiert das Farbbild der Saison Frühjahr/Sommer 2016 über die Themen The Softs, The Basics und The Folks. Diese Farbgruppierungen werden immer wieder aufgebrochen. Veränderungen und Verfremdungen gewohnter Farbstellungen führen zu interessanten Spannungen.

The Softs

Mit dieser Reihe schickt MODEUROP eine neue Generation von Pastell-Farben an den Start, die weit über das Image „feminin und zart“ hinausgeht. Im Fokus stehen frische, kühle Pastells: Rosé, Bleu, zartes Gelb und Mint, ergänzt von Weiß und silbrigen Nuancen. Die Töne wirken sehr leicht und licht, mitunter transparent, in jedem Fall eher technisch, surreal und futuristisch als romantisch oder gar kitschig.

The Basics

Die wichtigsten Basics sind Schwarz und Weiß. Hinzu gesellt sich eine Reihe von Neutraltönen, die so selbstverständlich  und kommerziell ist, dass man sie modisch normalerweise gar nicht mehr erwähnen möchte. Eben diese Farben, wie helles Grau und Beige, Sand und Sommer-Camel einschließlich verschiedener Blaunuancen, die sich zwischen Denim und Ozean bewegen, übernehmen nun eine  sehr modische Rolle. Für einen Trend, der sich sehr anspruchsvoll gibt und klassische Themen mit einem Twist neu interpretiert.

The Folks

Ein kreativer Schmelztiegel für Ethno-Trends und eine Hommage an die Inspirationen und Kulturen dieser Welt. Hier werden Sehnsüchte nach fernen Ländern, ethnischen Kulturen und prächtiger Pflanzen- und Tierwelt wach. Es sind die Gegensätze, die dieses Thema so spannend machen. Handwerklich oder künstlich, farbintensiv oder geheimnisvoll und dunkel, bunt bedruckt oder grafisch designed. Warme Gelb-, Orange- und Rottöne dominieren, aufgefrischt von leuchtendem Türkis und ergänzt von neutralen Braun- und Khaki-Tönen, die für eine gewisse Beruhigung sorgen.

 

Die Materialien

Die Einflüsse von Hightech und der virtuellen Welt auf das Social Life sind fester Bestandteil des Designs. Dabei sind gerade die Vernetzungen von Industrial- und Mode-Design starke Impulsgeber für neue Entwicklungen und Veränderungen bei Material und Proportionen. Einerseits zeigen sich die Looks im nächsten Jahr noch eine Spur cleaner, technischer und aufgeräumter; andererseits bieten Hippie- und 70er-Jahre-Themen viel Spielraum für Dessins und Dekorationen.

Bei der Qualität der Materialien steht Weichheit über allem. Zwei Hauptströmungen lassen sich erkennen:  cleane, glatte Leder mit shiny oder glossy Effekt. Auch Lack ist wieder mit von der Partie. Daneben natürliche und künstliche Strukturen wie Narbungen, aufgeschlitzte Nubuks, Prägungen, Lasercut, Animal Prints und 3D-Effekte. Veloursleder ist im Zuge des Hippie-Hype ein Muss. Naturleder (Cuoio) feiert – gern auch in Kombination mit Metallics oder Weiß – ein großes Comeback.

Metallics werden nicht zu „laut“, sondern eher als „Metallic-Staub“ oder partiell, z.B. wie getupft eingesetzt. Silber wirkt sportlicher als Gold, das eher bei Ethno-Themen eine Rolle spielt. Als unverzichtbar gelten Hightech-Materialien. Glas und Eis dienen als Vorbild für Transparenz. Hinzu kommen changierende Effekte à la Zellophan oder ähnliche neuartige Hightech-Qualitäten. Im sportlichen Bereich stehen blickdichte Qualitäten, z.B. Neopren im Blickpunkt. Dazu zählen auch interessante Weiterentwicklungen von Laser-Cuts, Bondings und 3D-Optiken. Vegane Materialien gewinnen an Bedeutung. Bei den ethnisch inspirierten Themen ist Fantasie nicht nur erlaubt, sondern Pflicht. Es geht einerseits um fantasievolle Printmotive, die die folkloristischen Inspirationen (floral, exotisch oder tierisch) mit sich bringen, andererseits um interessante Strukturen, die auf handwerkliche Aspekte hinweisen. Das können feine Web- oder gröbere Flechtvarianten sein, aber auch Stickereien, Batiken, Prägungen, Fransen und dekorative Applikationen in verschiedensten Materialien.

 

Damenschuhe

Modern und puristisch. Leicht, licht, transparent. Mehr Volumen, fließende Materialien und neue, spannende Silhouettenspiele lassen einen relaxten, easy Chic entstehen. Die weiteren Hosen erfordern neue Schuhe. Bei den Böden ist mehr Volumen ein Muss. Ultraleichte Microzellböden, vorzugsweise in Weiß, sind das Thema der Saison. Die hellen „Lightweight“-Sohlen finden sich unter Sneakern, Sandalen, Pantoletten, androgynen Halbschuhen, Booties und Slip-ons. Die Sohlen werden clean oder mit (Haifischzahn-)Profil aber auch im Mix mit Kork oder Hanfsohlen gezeigt. Streifen und Schicht-/Multicolorsohlen sorgen für Abwechslung.

 

Zum Preppy Look, der den amerikanischen Ostküsten-Chic aufgreift, passen neben Edel-Sneakern auch Pennyloafer, Mokassins und Slip-ons. Die 80er-Jahre standen Pate für die vom Tennis inspirierten Retro-Modelle aus weißem Leder oder Leinen/Canvas. Hightech-Sneaker zeigen sich im Mix aus verschiedenen Materialien: Leder, textile Materialien, Metallics, Bondings, Lack, Echsenprints und Mesh-Materialien werden tonal oder knallig und kontrastreich gemixt.
 
Zu den weiten Hosenformen feiern Pantoletten ein Comeback. Die meist flachen, sehr leichten Modelle haben markante Böden und überzeugen durch cleane Uppers. Im Trend liegen breite Kreuzbandagen aber auch schlichte Bandagen aus weichem Leder oder elastischen Materialien. Die Sohlen sind häufig profiliert und werden gern im Mix mit Kork oder mit Leder bezogenem Fußbett gezeigt. Bei Sandalen gewinnen T-Spangen und Fesselriemen an Bedeutung. Generell gilt: alles, was den Knöchel betont, ist modisch up to date. Große, eckige Schnallen betonen die geradlinige Aussage. Hochfrontsandalen und Mules aus handschuhweichen Materialien passen gut zur Culotte und zu den neuen, leicht verkürzten Hosen. Cut-outs sorgen hier für eine leichte Optik. Etwas höhere, blockige Absätze sind wichtig, da sie das Bein optisch strecken.

Der Ethno- bzw. Festival-Look kommt nicht ohne knöchel-, teilweise sogar kniehohe Sandalen in Römer-/Gladiatoren-Optik aus. Die meist flachen Sandalen zeigen sich mit Fransen oder Flechtungen und im Trendmaterial der Saison: Naturleder. Auch Pantoletten und Zehentrenner im schlichten Ethno-Look passen in dieses Thema. Etwas Gold, kleine Steinchen oder dezente Stickereien sind erlaubt.  Sommerliche Leichtigkeit versprühen alle Arten von Espadrilles. Elemente dieser mediterranen, legeren Schuhtypen, z.B. Jute-Einfassungen (echt oder als Optik) sind häufig auch bei Halbschuhen sichtbar. Bei den Uppers ist alles erlaubt: Metallics, Sparkling-Effekte, Leinen, Drucke, (Velours-)Leder – die Vielfalt kennt keine Grenzen. Zu den Aufsteigern der Saison gehören außerdem Clogs und Sandalen mit massiven Holzsohlen. Fransen, Nieten und Veloursleder wirken „very Hippie“.

 

Herrenschuhe

Bei der Herrenschuhmode gibt es zwei wichtige Trends: Zum einen setzt sich der Sneaker-Kult fort. Wie bei den Damen dienen Modelle der 80er-Jahre als Inspiration. Retro Tennis Modelle in „pure white“ verleihen Anzug und Chino einen Frische-Kick. Als Kontrast dazu: „total black“ – ein sportlicher Kandidat, der es in edler Ausführung bis in die Vorstandsetagen schaffen könnte. Demgegenüber stehen knallbunte Sneaker in Hightech-Materialien und fantasievoll gestalteten Knits (Gestricke). Ruhig und relaxed heißt die Devise bei Slip-ons in cleanen Optiken. Grafische Themen, viel Schwarz/Weiß, mittlere Blaunuancen und cleane bzw. leicht strukturierte Leder setzen das Thema modisch um.

 

Chelseaboots, Loafer, Monks und Brogues auf ultraleichten, meist hellen „Plateausohlen“ interpretieren Klassik mit einem Twist. Glänzende Brushleder stehen hier handschuhweichem Velours und interessanten Prägungen gegenüber. An heißen Tagen setzt der modische Mann auf Sandaletten und Pantoletten Ähnlich wie bei den Frauen gewinnen breite (Kreuz-)Bandagen an Bedeutung. Dicke aber leichte EVA-Sohlen mit Profil wirken markant. Auch Material-Mix, zum Beispiel Canvas/Leder ist bei Sandalen & Co gefragt. Nicht zu vergessen: die Trekking-Sandale, die im nächsten Sommer in Knallfarben und im Mix aus Leder/Neonpren zum modischen Highlight anvancieren könnte.

 

Kinderschuhe

In Sachen Sneaker stehen Kids stehen ihren erwachsenen Vorbildern in nichts nach. Die neuen Modelle, darunter Halbschuhe und knöchelhohe Varianten, wirken ebenso stylish wie dynamisch: Metallics, Lack, Nubuk, Mesh, Leo und florale Dessins werden Ton in Ton gemixt. „Pure white“ ist auch für die kleinen Trendsetter ein Muss.

Die idealen Begleiter für Picknick und Sommerparty sind lässige Römer-Sandalen in natürlichen, von der Sonne gebrannten Tönen. Die funktionellen Modelle bestechen durch Riemchen und dezente Flechtungen. „Ab in den Urlaub“ heißt es bei den von Trekking und Surfsport inspirierten Sandalen in frischen (Pastell-)Farben. Weiße, flexible Sohlen, Kontrastnähte, Matt/Glanz-Effekte und dezente Applikationen in Form von Nieten oder Strass setzen die neuen, sportlich-mädchenhaften Ballerinas in Szene.

Skater und Sneaker mit Baseball-Nähten, Micro-Perforationen und frechen Farbakzenten animieren große und kleine Jungs zu Aktivitäten im Freien. Die gewünschte Leichtigkeit wird durch den verstärkten Einsatz flexibler Sohlen und technischer, sehr strapazierfähiger Materialien erzielt. Die maritime Welt diente den Desigern als Inspiration für robuste Trekking-Sandalen. Klare Farben wie Weiß, Blau, Grau und Rot, ein Leder/Hightech-Mix sowie besonders leichte, weiße Sohlen betonen die sportliche Aussage. Neon setzt modische Akzente.

 


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Termine


Modevorträge in den SOCs
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31.07.

Hamburg

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31.07.

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07.08.

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07.08.

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